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Frage zur Tragkraft der Ruten


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Hallo,

 

im Speziellen geht es mir um Matchruten, aber ich denke die Frage lässt sich auch auf alle anderen anwenden.

 

Wenn ich also, sagen wir, die HSV-Rolle mit einer Bremskraft von 15,5kg habe, dann kann ich ja, lt. diversen Forenposts, eine Schnur drauf machen, die etwa 10% bis 15% (glaube ich) mehr Tragkraft hat, als die Bremskraft der Rolle beträgt. Ergo sollte ich logischerweise eine Rute benutzen, deren Tragkraft mindestens bei etwa 18kg liegt. Geben wir mal noch 2kg als Puffer obendrauf, dann also 20kg.

 

So, was ich jetzt eigentlich wissen wollte, ist, ob es nun irgendeinen Unterschied macht, wenn ich eine Rute mit einer Tragkraft von 20kg oder 30kg oder noch mehr verwende?

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Nein. Warum? Es gibt Ruten mit 142 Kg Tragkraft, für die es bis "vor Kurzem" keine Rolle gab, die da auch nur annähernd ran kommt. Natürlich ist "irgendein Unterschied" eine sehr dehnbare Auslegungssache, aber worauf zielt Deine Frage ab? Auf die Fangfrequenz? Auf den Verschleiß?

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So wie ich das kenne, kannst du erstmal alles drauf machen, was du möchtest.

Einzig der Schutz deiner Ausrüstung sollte dir eventuell am Herzen liegen. Gerade bei sehr teuren Ruten und/oder Rollen.

Wenn ich mich recht erinnere, war auch mal die Rede davon, die Verwendung von sehr starken Schnüren bei Teleskopruten zu unterbinden. Aber das geht nach wie vor. Denk mal, die Chinesen Com würde das nicht abfeiern! 😉

 

Solange du darauf achtest (roter Bereich) den Drill nicht zu übertreiben, die Bremse nicht gleich zumachst und die Tragkraft deiner Rute im Blick hast, ist alles im grünen Bereich.

 

Mein Rekordhalter (ich lege die mir immer aus Fun auf die Ignorlist) liegt aktuell so bei 160 geschrotteten Rollen.

Und das muss wohl nicht sein. Aber gut, wenn es Freude macht auch in Ordnung.

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@Buliwyf Naja, eben auf "irgendeinen" Unterschied. Hätte ja können sein, dass eine stärkere Rute den Fisch noch einen Tacken schneller müde macht oder sowas in der Art.

 

@ADDAB Ich habe definitiv nicht vor, irgendwas zu überlasten oder gar zu zerbrechen. Daher ging die Frage ja auch in die andere Richtung ;) Eher zu viel statt zu wenig.

 

Ich frage deswegen, weil ich ja irgendwann ja auch mal am Bernsteinsee ankommen werde. So "schnell" wie hier das Silber rein ballert, werde ich sicher noch lange nicht von meinen HSVs weg gekommen sein. Also werde ich die wohl dann noch eine ganze Weile fahren müssen. Daher macht es auch keinen großen Sinn, sich größere Ruten zu kaufen, als die oben erwähnten mit einer ungefähren Tragkraft von 20 kg. Es sei denn, es hätte hier jemand etwas Gegenteiliges geantwortet.

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So gehe ich an die Sache:

 

1. welchen Fisch will ich beangeln

2. an welchem Gewässer (groß/ klein)

3. welche Ausrüstung möchte oder muss ich benutzen

 

Kleines Gewässer ⇨ stärkere Schnur ⇨ relativ wenige Meter (aber nicht so wichtig hier) ⇨ schnellerer Drill

Großes Gewässer ⇨ geringere Stärke ⇨ mehr Meter ⇨ Fisch kann sich tot ziehen (kein Problem)

 

Du kannst problemlos eine Karpfenrute mit hoher Tragkraft verwenden und eine relativ kleine Rolle mit starker Schnur am Bärensee. Mit einer Rute mit mehr Tragkraft und Power kannst du eben auch besser pumpen. Auch wenn deine 20 kg Rute theoretisch ausreicht, wird es schon unangenehm beim bloßem Einkurbeln eines größeren Fisches. Geht halt dann auf Getriebe und Bremse/ Schmierung.

Am Bernstein würde ich das nur bedingt empfehlen.

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vor 30 Minuten schrieb Slicer:

Naja, eben auf "irgendeinen" Unterschied. Hätte ja können sein, dass eine stärkere Rute den Fisch noch einen Tacken schneller müde macht oder sowas in der Art.Ich frage deswegen, weil ich ja irgendwann ja auch mal am Bernsteinsee ankommen werde. So "schnell" wie hier das Silber rein ballert, werde ich sicher noch lange nicht von meinen HSVs weg gekommen sein. Also werde ich die wohl dann noch eine ganze Weile fahren müssen. Daher macht es auch keinen großen Sinn, sich größere Ruten zu kaufen, als die oben erwähnten mit einer ungefähren Tragkraft von 20 kg. Es sei denn, es hätte hier jemand etwas Gegenteiliges geantwortet.

 

Ich gehe mal davon aus, das du mit Level 26  direkt in die Berni-Tretmühle eintreten willst.


Deine HSV wirst du, vorausgesetzt du willst kein PayPal einsetzen, bis ca. Level 36-40 nutzen müssen. Ich gehe dann davon aus, das deine nächste rolle eine Tagara oder besser eine Venga sein wird. Grundsätzlich ist die beste Rute die du bis dahin einkaufen solltest die Fortuna Carp 360XH.


Mit der HSV und der Fortuna Carp bist du am Berni gut gerüstet und kannst Karpfen bis ca. 45 Kilo  raus leiern. In dieser Gewichtsklasse ist das aber schon echt müßig.

 

Später ersetzt du dann einfach  nur die Rollen und fischt mit den gleichen Ruten weiter. Das nächste Ziel wäre dann die Lagecy Ti und die Fortuna Carp geht in Rente…

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vor 11 Minuten schrieb N8surfer:

Später ersetzt du dann einfach  nur die Rollen und fischt mit den gleichen Ruten weiter. Das nächste Ziel wäre dann die Lagecy Ti und die Fortuna Carp geht in Rente…

Naja, wenn es nur um die Karpfen gehen sollte, brauchst du keine Legacy Ti. Beim angeln mit Boilies, Pellets und Mais ist das Leadcore der begrenzende Faktor. Mehr als 36 Kilo geht hier eh nicht, da reicht die Fortuna Carp völlig aus. Ich habe zwei Avalon und selbst die sind mit ihren 64 Kilo Tragkraft völlig overpowerd. Als dritte Karpfenrute nutze ich die Fortuna Carp und die werde ich auch nicht ersetzen durch eine Avalon.

 

Genauso braucht es keine Venga fürs Karpfenfischen, da reichen die Tagara oder die Overlord vom Weihnachtsmarkt. Venga und Legacy Ti (oder auch die Avalon) braucht man nur, wenn man auf die dicken Störe gehen will 🙂

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vor 8 Minuten schrieb Sockenfuzzi:

Naja, wenn es nur um die Karpfen gehen sollte, brauchst du keine Legacy Ti. Beim angeln mit Boilies, Pellets und Mais ist das Leadcore der begrenzende Faktor. Mehr als 36 Kilo geht hier eh nicht, da reicht die Fortuna Carp völlig aus. Ich habe zwei Avalon und selbst die sind mit ihren 64 Kilo Tragkraft völlig overpowerd. Als dritte Karpfenrute nutze ich die Fortuna Carp und die werde ich auch nicht ersetzen durch eine Avalon.

 

Genauso braucht es keine Venga fürs Karpfenfischen, da reichen die Tagara oder die Overlord vom Weihnachtsmarkt. Venga und Legacy Ti (oder auch die Avalon) braucht man nur, wenn man auf die dicken Störe gehen will 🙂

 

Hatte ich ja geschrieben, am Berni langt eigentlich die HSV und die Fortuna Carp.
Habe nur den Standard-Tackle-Werdegang aufgezählt der von 90% der Leute bevorzugt wird und vom Silberverbrauch logisch ist.

Slicer wollte wissen ob es Sinn macht, einen overpowered Rute zur HSV zu nutzen. Egal ob ich das nun falsch in Richtung Karpfenfischen ausgelegt habe, würde aber immer sagen... jop, nimm die Größte und beste Rute die du dir immo leisten kannst. Ist ja für jede Angelart gleich. Es sei denn man will sich nicht steigern.

bearbeitet von N8surfer
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    • Schade, aber vielen dank, so brauch ich nicht ÜBERALL erst hinreisen um nach zuschauen 🙂
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    • Hallo Kann man den Käfer überall nur mit Echtgeld kaufen? War schon am Wolchov und an der Achtuba.  
    • Zu 1: Leider und deshalb unverhältnismäßig! Betrachtet man die Tragkraft verschiedener Ruten, kann man einen 1.000 Kg Beluga mit einer 80,2 Kg  Ti im MaxDrag (also ohne direkte Belastung der Rute) ziehen ohne das sie bricht. Das sind also gerundet ca. 12,47 Kg/je Kg Tragkraft. Eine abgeranzte Fortuna Carp (mit 72% Restblank) schafft im Verhältnis nicht mal mehr gerundet ca. 2,08 Kg/je Kg Tragkraft!! (Ausgegangen von einem 60 Kilo-Karpfen, was dem Maximum wohl sehr nahe kommt). Bei der seltensten Begegnung mit einem 60Kg-Karpfen sind wohl eher die 25Kg wahrscheinlicher. Demnach also nur noch roundabout 0,89 Kg/je Kg Tragkraft! Resümee Fisch >=28 Kg und die Rute bricht... (Bei gleichbleibender Zuglast). UL war bisher noch nicht meine Welt. Was ich jedoch rausgelesen habe ist, das z.B. die Spinn-UL mit der größten Tragkraft = 14 Kg (Ultima M60) wohl für den bisher (2022) größten Stör mit 175,9 Kg ausgereicht hat, oder warum steht der Stör mit diesem Gewicht in der absoluten UL-Rekord-Liste? Merkwürdig dann das Anpassen der Bruchlast an UL-Ruten.   Zu 2: Ich habe ja nichts von Bremseinstellung 29 o.ä. geschrieben^^ Fakt: Die Rute stand still mit einem leichten Schnurbogen. Der Bissanzeiger leuchtete einmal auf und piepste einmal, ohne das sich die Schnur gespannt hat, geschweige denn die Rute hätte sich gebogen. Bis zur Rolle kam die Spannnung gar nicht durch. Also ist wohl das 90 Gramm Inline-Blei verantwortlich für den Schnurbruch🤔😉  
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