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ich benötige Hilfe, zum richtigen Drillverhalten


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Ich habe schon viel hier im Forum über den Drill gelesen und dennoch habe ich mit Level 29 immer noch das Gefühl, dass ich die Fische nicht richtige drille. Auch ist mir der Thread "Richtiges Drillverhalten" von @Nemoz bekannt und dennoch habe ich dazu Fragen, da ich im RL gar nichts mit Angeln zu tun habe.

 

Gewässer: Ladoga-Archipel

Methode: Schleppen

Ausrüstung: Model One, Alfa, 32,..kg Mono Schnur, VF 28,..kg FC 50cm, Balsa 90F oder Snatcher Wobbler, U1 Haken in Größe 1/0

Zielfisch: Zander, Hecht, Ladoga-Lachs, Seeforelle, kleinere atlantische Lachse

Verschleiß ist unter 5% und teilweise ohne Verschleiß

 

 

Folgender Ablauf:

Ich schleppe manuell bei 4-5kmh -> Bremse auf 20 - 22 -> Fisch beißt an -> nehme die Rute in die Hand-> schlage kurz an (rechte Maustaste) -> stelle die Bremse höher -> Fisch nimmt Schnur (Bremse, über Rolle, dreht sich (das klicker Geräusch)) -> drehen die Bremse auf 29, Fisch nimmt weiter Schnur -> fange an zu Kurbeln, auch wenn es klickert in der Bremse -> pushe den Fisch wenig mit rechter Maustaste -> nach einer gefühlten Ewigkeit kann ich z.B. einen 8kg Fisch landen.

 

Meine Fragen:

Was kann ich beim Ablauf verbessern?

Ich bin ganz oft schon bei kleiner Fischen (ab circa 5kg) im roten Bereich, was mache ich falsch.

Wann könnte ich die Bremse komplett schließen, oder gar nicht komplett schließen.

Beim "Landen" des Fisches hatte ich jetzt des Öfteren schon "ausgeschlitz". Dabei hatte ich den Fisch bereits an der Wasseroberfläche, wollte den Kescher nehmen und dann war der Fisch weg.

 

Vielen Dank für Eure Hilfe und sorry für das laienhafte beschreiben.

 

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anschlagen mit strg + RMT!

 

Wenn Du im roten Bereich bist, dann stimmt bei Deinem Setup was nicht - ein 5 kg Fisch sollte bei der Zusammenstellung an sich nix ins rote bringen. Hast Du mal den Verschleiß auf Rute, Schnur + VF, Rolle gecheckt? "fange an zu Kurbeln, auch wenn es klickert in der Bremse" - auch DAS erhöht den Rollenverschleiß unnötig.

 

Das Ausschlitzen könnte man mit den teureren Haken minimieren - aber auch da kann es passieren.

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vor 2 Stunden schrieb lokschWein_dereinzigste:

 

 

Folgender Ablauf:

Ich schleppe manuell bei 4-5kmh ->  nach einer gefühlten Ewigkeit kann ich z.B. einen 8kg Fisch

 

 

 

Fährst du weiter sobald du den Fisch drillst?

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@joergreh + @Buliwyf Haken tausche ich immer gleich mit, gegen 5 Sterne haben. Würde es gleich Sinn machen, bei meinen Zielfischen gleich auf die Größe 2/0 zu gehen, oder verliere ich da zu viel an 1-2kg Fischen?

 

@Esbit ich bleibe direkt stehen, sobald ich eine Rute in die Hand nehme. Fahre sozusagen nicht im Troll-Gang (J)

 

Vielen Dank euch!

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vor 3 Stunden schrieb Esbit:

 

 

Fährst du weiter sobald du den Fisch drillst?

ich hätte jetzt auch mal auf ein Weiterfahren, während des Drills getippt...

 

aber ...

steht in deinem Setup nicht eine Alpha-Rolle? Ist die nicht für Bremse auf 29 stellen, viel zu schwach?

 

überlegt,

FMan

bearbeitet von FMan
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    • Schade, aber vielen dank, so brauch ich nicht ÜBERALL erst hinreisen um nach zuschauen 🙂
    • Maikäferlarve, Nashornkäferlave und Maulwurfsgrille nennt man auch "Goldköder" weil es die nur für Gold gibt. Ab 100% Köderbeschaffung lassen die sich aber selber schaufeln.   Edit: Da war jemand 5 Sekunden schneller ^^
    • da es sich um einen goldköder handelt nur für gold, und oder im späteren verlauf bei 100 % köderbeschaffung mit etwas glück beim schaufeln ( buddeln)  
    • Hallo Kann man den Käfer überall nur mit Echtgeld kaufen? War schon am Wolchov und an der Achtuba.  
    • Zu 1: Leider und deshalb unverhältnismäßig! Betrachtet man die Tragkraft verschiedener Ruten, kann man einen 1.000 Kg Beluga mit einer 80,2 Kg  Ti im MaxDrag (also ohne direkte Belastung der Rute) ziehen ohne das sie bricht. Das sind also gerundet ca. 12,47 Kg/je Kg Tragkraft. Eine abgeranzte Fortuna Carp (mit 72% Restblank) schafft im Verhältnis nicht mal mehr gerundet ca. 2,08 Kg/je Kg Tragkraft!! (Ausgegangen von einem 60 Kilo-Karpfen, was dem Maximum wohl sehr nahe kommt). Bei der seltensten Begegnung mit einem 60Kg-Karpfen sind wohl eher die 25Kg wahrscheinlicher. Demnach also nur noch roundabout 0,89 Kg/je Kg Tragkraft! Resümee Fisch >=28 Kg und die Rute bricht... (Bei gleichbleibender Zuglast). UL war bisher noch nicht meine Welt. Was ich jedoch rausgelesen habe ist, das z.B. die Spinn-UL mit der größten Tragkraft = 14 Kg (Ultima M60) wohl für den bisher (2022) größten Stör mit 175,9 Kg ausgereicht hat, oder warum steht der Stör mit diesem Gewicht in der absoluten UL-Rekord-Liste? Merkwürdig dann das Anpassen der Bruchlast an UL-Ruten.   Zu 2: Ich habe ja nichts von Bremseinstellung 29 o.ä. geschrieben^^ Fakt: Die Rute stand still mit einem leichten Schnurbogen. Der Bissanzeiger leuchtete einmal auf und piepste einmal, ohne das sich die Schnur gespannt hat, geschweige denn die Rute hätte sich gebogen. Bis zur Rolle kam die Spannnung gar nicht durch. Also ist wohl das 90 Gramm Inline-Blei verantwortlich für den Schnurbruch🤔😉  
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