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Ein paar Fragen zu den neuen Ausbaumöglichkeiten in der Werkstatt


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Moin

 

Wie man dem Thementitel entnehmen kann, habe ich ein paar Fragen zu den neuen Ausbaumöglichkeiten in der Werkstatt.

 

-Zunächst mal Grundsätzlich: Bis zu welchen Daten geht es um eine hohe Übersetzung und bis zu welchen Daten geht es um eine niedrige Übersetzung?

-Sollte man für Rollen von Beluga zum Beispiel immer das Originalöl nehmen, oder kann man auch die besseren Öle verwenden?

-Wenn ich die besseren Öle verwende, um wieviel Prozent ungefähr (geschätzt/geraten) verringert sich bei normalüblichem Gebrauch der Verschleiss?

-Bei welchen Rollen würde sich ein Keramiklager lohnen ( vielleicht nur bei hochpreisigen Spinn- oder Baitcastrollen? ) und um wieviel Prozent ungefähr (geschätzt/geraten) verringert sich bei normalüblichem Gebrauch in Verbindung mit dem entsprechenden Öl der Verschleiss?

-Um wieviel Prozent ungefähr (geschätzt/geraten) würde sich bei normalüblichem Gebrauch der Verschleiss der Spule verringern durch den Einbau einer Carbon-Bremsscheibe?

 

Mir ist klar, das ihr hier keine genauen Daten liefern werdet was den Verschleiss angeht, aber ein paar allgemeine Hinweise wären schon hilfreich ( man will sich ja nicht unnötig in Unkosten stürzen... 😅 ).

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  • Administrator

Hallo Sockenfuzzi,

 

  1. Hohe Übersetzungen starten ab 6.0:1 in der Regel .
  2. Hier sollte man weniger auf die "Firma" achten sondern eher auf das Einsatzgebiet. Als erstes auf die Viskosität schauen, diese ist bei allen Ölen angegeben, außer bei den Standard Ölen der jeweiligen Firmen. Eine niedrige Viskosität ist gut bei hohen Übersetzung. Zudem stehen auch andere Sneak Peaks in den Beschreibungen.
  3. Möchte man ein Öl nutzen bei Weitwurfspulen welche modifiziert sind "Micro Kugellager" beispielsweise bei einer ZM-4, Steelness oder Low-Profile Rollen lässt sich das Zero Gravity für maximale Wurfweite nutzen. Angelt man eine Rolle in mit unterschiedlichen Einsatzgebieten, lässt  sich ein Allround Öl zu nutzen, wie beispielsweise das "Mechanic Generic Oil".
  4. Für Kräftige Rollen 10000er Spulen, Conventional Rollen eher ein "Extra Solid" oder "Heavy Mixture".
  5. Microlager sind die besten im Bezug auf die Wurfweite, für Rollen wie eine Jet-Series, ZM-4, Stellness und co. Reguläre Keramiklager gewähren aber auch schon einen besseren Lauf als auch Wurfweiten und sollten den Verschleiß verringern, da sie beständiger sind.
  6. Bezüglich regulären Verschleiß lassen sich schwer Angaben machen, da jede Rolle und Rollengröße anders verschleißt und zusätzlich die Komponenten immer in Kombination zusammen arbeiten. Am Ende kommt es natürlich noch auf den Angler selbst an wie gedrillt wird und welche Fische beangelt werden.

 

Wir werden nach den Festtagen aber auch noch eine Guideline verfassen um einen besseren Einstieg zu gewährleisten.

 

Petri Heil, und ein schönes Weihnachtsfest

 

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    • Schade, aber vielen dank, so brauch ich nicht ÜBERALL erst hinreisen um nach zuschauen 🙂
    • Maikäferlarve, Nashornkäferlave und Maulwurfsgrille nennt man auch "Goldköder" weil es die nur für Gold gibt. Ab 100% Köderbeschaffung lassen die sich aber selber schaufeln.   Edit: Da war jemand 5 Sekunden schneller ^^
    • da es sich um einen goldköder handelt nur für gold, und oder im späteren verlauf bei 100 % köderbeschaffung mit etwas glück beim schaufeln ( buddeln)  
    • Hallo Kann man den Käfer überall nur mit Echtgeld kaufen? War schon am Wolchov und an der Achtuba.  
    • Zu 1: Leider und deshalb unverhältnismäßig! Betrachtet man die Tragkraft verschiedener Ruten, kann man einen 1.000 Kg Beluga mit einer 80,2 Kg  Ti im MaxDrag (also ohne direkte Belastung der Rute) ziehen ohne das sie bricht. Das sind also gerundet ca. 12,47 Kg/je Kg Tragkraft. Eine abgeranzte Fortuna Carp (mit 72% Restblank) schafft im Verhältnis nicht mal mehr gerundet ca. 2,08 Kg/je Kg Tragkraft!! (Ausgegangen von einem 60 Kilo-Karpfen, was dem Maximum wohl sehr nahe kommt). Bei der seltensten Begegnung mit einem 60Kg-Karpfen sind wohl eher die 25Kg wahrscheinlicher. Demnach also nur noch roundabout 0,89 Kg/je Kg Tragkraft! Resümee Fisch >=28 Kg und die Rute bricht... (Bei gleichbleibender Zuglast). UL war bisher noch nicht meine Welt. Was ich jedoch rausgelesen habe ist, das z.B. die Spinn-UL mit der größten Tragkraft = 14 Kg (Ultima M60) wohl für den bisher (2022) größten Stör mit 175,9 Kg ausgereicht hat, oder warum steht der Stör mit diesem Gewicht in der absoluten UL-Rekord-Liste? Merkwürdig dann das Anpassen der Bruchlast an UL-Ruten.   Zu 2: Ich habe ja nichts von Bremseinstellung 29 o.ä. geschrieben^^ Fakt: Die Rute stand still mit einem leichten Schnurbogen. Der Bissanzeiger leuchtete einmal auf und piepste einmal, ohne das sich die Schnur gespannt hat, geschweige denn die Rute hätte sich gebogen. Bis zur Rolle kam die Spannnung gar nicht durch. Also ist wohl das 90 Gramm Inline-Blei verantwortlich für den Schnurbruch🤔😉  
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