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  • Ankündigungen

    • Beomyr

      Verbindungsprobleme   31.05.2018

      Liebe Anglerfreunde, durch die starken Unwetter und die dadurch entstandenen/entstehenden Schäden ist weiterhin mit Verbindungsproblemen zu rechnen.
      Wir hoffen auf schnelle Besserung und danken für Euer Verständnis.   Euer RF4-Team

MonacoSteve

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  1. Liebe RF4-Spieler, nun liegt der Patch, durch den – unter anderem – Änderungen an der Reparturmöglichkeit unserer digitalen Angelruten-Blanks vorgenommen wurden, schon etwas zurück. Trotzdem mag es Sinn machen, das Thema nochmal aufzugreifen, das vor allem im Vorfeld des Patchs für eine Menge Aufregung gesorgt hat. Tatsächlich brachte die Ankündigung, dass Rutenblanks („Blank“ = die Angelrute ohne Griffteil und Schnurführungs-Ringe) künftig nicht mehr reparierbar sind, einen Teil der Community gewaltig in Wallung. Obwohl gleichzeitig mitgeteilt wurde, dass im Gegenzug die Verschleißdauer der Blanks jetzt drastisch reduziert ist, konnte sich mancher Spieler kaum noch beruhigen – hatte man doch vielleicht sogar (mit Echtgeld erworbene) Goldmünzen für den Kauf einer teuren Angelrute eingesetzt, und konnte bisher davon ausgehen, dass das gute Stück nun – regelmäßige Instandsetzung und erfolgreiche Vermeidung eines Bruchs vorausgesetzt – solange verfügbar sein würde wie es das Spiel RF4 gibt. Und nun das! Wir haben im Team zwar versucht, alles so gut wie möglich zu erklären, aber wenn ich zum Beispiel an den „Shitstorm“ in Tommys Pre-Launch-Lifestream denke, oder an manchen Forums-Beitrag hier, so gingen die „Stimmen der Vernunft“ erst mal recht kläglich unter. Selbst viele Spieler, die ich sonst als besonnen kenne, haben in ihren Beiträgen zunächst überwiegend Sorgen und Bedenken geäußert. Woher kam das? Tatsache ist: Das, was viele Spieler bewegte, muss man auf der emotionalen Seite ansiedeln. Da mochte mit Zahlen und Fakten rational noch so oft versichert werden, dass diese Änderung keine Nachteile bringt. Dass sogar das Gegenteil der Fall ist und man jetzt bis zur völligen Abnutzung eines Blanks schon längst das Geld für mindestens neue 5 Ruten erfarmt hat. Dass die (einmalige) kostenlose Komplett-Reparatur aller Ruten beim Patch ja auch schon einiges einspart. Aber emotional waren die Leute nicht zu erreichen. Viele verschlossen sich an dem Punkt weiteren Argumenten, als sie erkannten: Früher konnte ich jede meiner Ruten zu jedem mir beliebigen Zeitpunkt wieder in den 100%-Zustand zurückversetzen (klar, kostete Zeit und Silber/Gold, aber ich konnte). Jetzt ist diese Möglichkeit weg, die Rutenblanks verschleißen unaufhaltsam, langsam aber sicher, bis sie irgendwann unbrauchbar geworden sind. Als Spieler habe ich die Kontrolle über etwas verloren., was ich früher selbst entscheiden konnte. Und ganz unabhängig von einem befürchteten materiellen Verlust (den es so nicht gibt, wie ich Euch gleich zeigen werde) -- Kontrollverlust mag niemand. Das ist ein bisschen so wie wenn man in seinem Auto plötzlich auf den Beifahrerersitz gepflanzt wird, und ein anderer das Steuer übernimmt. Selbst wenn man weiß, dass der neue Fahrer viel besser fährt als man selber, wird man sich dabei erst mal nicht wohl fühlen. Außerdem haben gerade wir Deutschen häufig das grundsätzliche Bedürfnis, unsere Sachen stets in Ordnung zu halten - und deshalb reparieren viele Spieler ihre Ausrüstung auch viel zu früh! Ich will die ganze Diskussion keineswegs nochmal starten. Eure Argumente bezüglich Gold/Echtgeld-Käufen haben wir im Team durchaus nicht übersehen. Und es ist uns auch klar, dass mancher die Zahlen, die wir Euch mitgeteilt hatten, nicht gleich verstanden hat. Aber wir waren – und sind – durch genaue Berechnungen und Prüfungen völlig sicher, dass wir Euch Spielern keinerlei Schaden zufügen. Wir haben im Gegenteil tatsächlich eine Änderung vorgenommen, die Euch am Ende des Tages nur Vorteile bringt. Und ich denke, dass auch viele Kritiker das nach der Veröffentlichung des Patches inzwischen bereits merken – was erneut viel mehr hilft als jede Argumentation. Nichts bringt eben mehr als selbst die Erfahrung zu machen, dass die Dinge nicht so schlimm sind wie wir sie uns - als typisch deutsche Bedenkenträger von denen auch ich mich nicht immer ausnehmen kann - reflexartig ausmalen. Daher waren wir sicher, dass sich die Situation nach dem Patch beruhigen würde – was in der Tat passiert und auch uns beruhigt. Lasst es mich trotzdem nochmal auf einen Nenner bringen: Durch die neue Verschleißformel verzögert sich der Abbau der Ruten-Blanks erheblich. Insgesamt ist er über fünfmal langsamer geworden als vorher. Zusätzlich hängt die aktuelle Verschleiß-Geschwindigkeit auch stets noch davon ab, wie stark eine Rute bereits verschlissen ist. Das heißt, der Verschleiß verläuft nicht linear. Und auch das ist nicht zu Eurem Nachteil, sondern wiederum zum Vorteil geregelt: Eure Rutenblanks werden bis zum Erreichen von 10% Verschleiß zunächst nämlich sogar 20 mal langsamer abbauen als früher! Ihr könnt also eine relativ wenig verschlissene Rute jetzt etwa 20 x länger verwenden als vorher. Danach beschleunigt sich zwar der Verschleiß graduell, aber – wie gesagt – selbst wenn Ihr Eure Rute bis zum Ende verwenden würdet, hätte sie im Vergleich zu früher immer noch mindestens 5 x länger gehalten. Das ist ein ziemlich guter Deal. Und er wird vielleicht noch besser, wenn man sich auch vor Augen führt, dass früher 10 Blank-Reparaturen, durchgeführt immer bei 10% Verschleiß, zusammen genauso viel gekostet haben wie eine komplette neue Rute. Bis Ihr also jetzt (freilich endgültig) 10% Verschleiß erreicht (Erinnerung: was 20 mal langsamer geht als vorher) hättet Ihr vorher für einen Blank, der nie stärker als 10% verschlissen war, schon 19 x zwischenreparieren müssen; also bereits praktisch das Geld für 2 neue Ruten ausgegeben! Zum Schluss noch ein weiterer kleinerer Hinweis für aufmerksame Leser. Vielleicht erinnert sich ja der eine oder andere, was Denis früher wiederholt bezüglich komplett gebrochener Angelrollen sagte. Wer schlau war, hatte sie trotzdem behalten (ich war leider nicht so schlau, muss ich zugeben). Mehr sage ich nicht -- und überlasse es natürlich Euch, wie Ihr mit Ruten umgehen wollt, die Ihr – wenn es mal soweit ist – für zu stark abgenutzt haltet.
  2. Liebe Freunde von RF4! Heute wird es ein bisschen philosophisch – aber es ist ein immer wiederkehrendes Thema, das mir sehr am Herzen liegt. Unsere stete Suche nach Zusammenhängen und unsere Erwartungshaltungen beeinflussen unser Spiele-Erleben nämlich mehr als wir alle denken – niemand ist davor gefeit (auch ich nicht). Aber es kann manchmal helfen, sich diese Tatsache bewusst zu machen. Viele Computerspiele enthalten eine ganze Reihe von gewollten Zufallselementen, die den Spielverlauf weniger vorhersehbar – und damit bewusst spannender – machen. Das ist auch in RF4 so. Natürlich unterliegen alle wichtigen Rahmenbedingungen Regeln. Sie sind sozusagen das „fest verdrahtete“ Gerüst, sonst könnte man überhaupt keine zutreffenden Vorhersagen machen oder Strategien entwickeln. Aber viele Ereignisse werden anschließend noch innerhalb einer vorgegebenen Bandbreite vom Zufallsgenerator final „ausgewürfelt“. So gibt es beispielsweise selbst an einem aktiven Angelspot und mit richtig gewähltem Equipment keine Garantie, dass man stets die erwartete Zahl und Qualität an Zielfischen fängt. Es gibt Phasen, da läuft es einfach nicht. Tagelang beißt keine Trophy mehr. Warum nur? fragen wir dann. Was haben die Entwickler geändert? Oder wenn eine Angelmethode, mit der es vorher prima lief, z.B. nach einem Patch plötzlich zu versagen scheint, dann kommt man schnell auf den Gedanken, dass da jetzt ein Bug sein muss, oder - noch schlimmer - die Entwickler sogar bewusst etwas zur Erschwernis für die Spieler eingebaut haben. Denn unser Hirn sagt: Da muss doch ein Gund, eine Absicht dahinterstecken! Seid versichert: Muss es nicht. Wenn es so wäre, hätten wir es in den Patch-Notes erfahren. Aber unser Hirn ist seit Urzeiten darauf programmiert, überall Ursachen und Zusammenhänge zu suchen, auch da, wo gar keine sind. Das hat Jahrtausende lang unser Überleben gesichert. Wenn einmal ein Säbelzahntiger hinter einem Haselnuss-Gebüsch hervorsprang (und man das überstand), war es vermutlich besser, künftig die Nähe von Haselnuss-Sträuchern zu meiden. Es fällt uns naturgemäß extrem schwer zu glauben, dass etwas rein zufällig passiert; wir versuchen hartnäckig, einen Sinn hinter jedem Ereignis, jedem Schicksal zu finden – was ja durchaus oft stimmt, aber oft eben auch nicht. Das voll zu akzeptieren, da sträuben sich vielen die Haare. Dann konstruiert sich unser Hirn lieber irgendeinen Zusammenhang, und sei er noch so abwegig, als gar keinen hinzunehmen. Genau so kommt es auch zu den Verschwörungstheorien. Und die sind sehr schwer wieder aus der Welt zu schaffen. Ein anderes Beispiel. Es ist wie verhext: Nähert man sich endlich der nächsten Levelstufe – es fehlt wirklich nur noch eine überschaubare Zahl an EP – fängt man plötzlich nur noch Kleinzeug. Das höre ich oft, und wenn ich ehrlich bin, kommt es auch mir manchmal fast so vor, als würde irgendein „böser Geist“ mir immer dann eine Extra-Bremse verpassen, wenn ich kurz vor einem ersehnten Ziel stehe. Computerspiele mit vielen Zufallsfaktoren sind besonders prädestiniert für dieses Gefühl. Aber auch hier erliegen wir einer Selbsttäuschung, liebe Freunde. Niemand fängt vor einem Level-Up schlechter oder weniger als sonst. Man fängt auch nicht plötzlich weniger Zielfische, nur weil sie in einem Wettkampf gefordert werden. Kein Spielproduzent wird Geld und Entwicklungszeit in komplizierte, kontraproduktive Extra-Maßnahmen investieren, nur um die Community (und somit seine Kunden!) absichtlich zu frustrieren. Ja, manchmal kommt es einem trotzdem so vor. Aber nur, weil sich unsere Erwartungshaltung verändert hat. Wenn wir verstärkt auf ein bestimmtes Ereignis achten, scheinen Zeit und Ziel sich zu verzögern. Das ist aber nicht so. Im Wirklichkeit ist der einzige Unterschied, dass ein Ereignis, das ansonsten immer quasi nebenherläuft, plötzlich ins Zentrum unserer Aufmerksamkeit gerückt ist. Das RF4-Team informiert uns bei jedem Update verlässlich über alles, was neu dazugekommen ist und was geändert wurde. Es werden keine Behauptungen gemacht, die nicht stimmen, und alles wird vorher gründlich getestet. Natürlich kann es im Einzelfall trotzdem mal passieren, dass eine Änderung im Programm auch einen ungewollten Fehler mitbringt; daher nehmen wir Eure Meldungen ernst, gehen ihnen nach, und beheben echte Fehler schnellstmöglich. Aber nicht alles "Seltsame" ist gleich ein Bug. Vieles ist einfach nur Zufall, und manches Autosuggestion. Seid versichert: Das RF4-Team lügt Euch nie an und erschwert niemanden heimlich das Spiel. Wenn Ihr so etwas fürchtet, dann denkt als Erstes an das, was ich Euch oben zu erklären versucht habe: Unsere eigenen Erwartungen tricksen uns gerne selbst aus, und wir konstruieren Zusammenhänge häufiger als wir glauben auch dort, wo keine sind.
  3. Die Sache mit dem Vorfach

    Liebe RF4-Spieler, Spätestes wenn man zum ersten Mal die Nachricht "Die Schnur wurde durchgebissen" erhalten hat, war jedem Spinnangler klar geworden, dass es unter bestimmten Umständen nötig sein kann, den Köder nicht direkt an der Hauptschnur, sondern an einem Vorfach zu befestigen. Andernfalls, so lernten wir, holt sich zum Beispiel der Hecht immer wieder den einen oder anderen schönen Blinker und andere Bestandteile einer teuren Montage. Das schmerzt. Wir kauften uns also ein paar gute Stahlvorfächer, bauten sie ein, und fühlen uns ab jetzt stets gut gerüstet. Wirklich stets? Zu schön, wenn es so einfach wäre. Genau wie wir in RF4 vom ersten Tag an Stahlvorfächer kaufen konnten, um unsere Raubfisch-Montagen zu schützen, wurden wir auch immer wieder an anderer Stelle darauf hingewiesen, dass man große und vorsichtige Fische mit dicken Schnüren und Vorfächern verschreckt. Zwar gab es auch schon die transparenten Fluorkarbon-Vorfächer, aber die schützten leider nicht vor Raubfischzähnen. Da hatten wir also ein Dilemma. Wollten wir sichergehen, dass unsere Kunstköder nicht von starken Raubfischen abgebissen werden, mussten wir ein Stahlvorfach montieren, was dazu führte, dass die Chance auf große starke Fische sank. Oder wir gingen das Risiko ein und angelten mit Fluorkarbon-Vorfach oder der bloßen Schnur - bis wieder ein gut bezahnter Räuber unserer Montage den Garaus machte. Die Lösung für die meisten war es, dort auf das Vorfach zu verzichten, wo man nicht mit vielen Hechten rechnen musste, und das Restrisiko zu tragen. Seit kurzem ist die Welt aber wieder etwas komplexer geworden. Die Auswahl an Vorfächern hat sich erhöht - es sind neue Qualitäten und Sorten hinzugekommen. Wir können z.B. jetzt auch monofile Vorfächer erwerben - und vor allem können wir Vorfächer nun bei allen Angelmethoden, nicht nur beim Spinnfischen einsetzen. Damit steht man mehr denn je vor der Herausforderung, eine gute Wahl zu treffen. Wann sollen wir ein Vorfach verwenden, und wenn ja, welches? Ich möchte Euch heute eine kleine Faustregel an die Hand geben, die vielleicht bei Eurer Entscheidung hilfreich ist. Vorausgeschickt werden muss, dass natürlich weiterhin Hechte ungeschützte Schnüre durchbeißen werden, und weder Fluorkarbon- noch Monofil-Vorfächer hier absolute Sicherheit bieten. Es gilt auch unverändert, dass misstrauische Trophäen-Fische sich von dicken Schnüren und Stahlvorfächern gern abwenden. Wir werden also weiterhin dort auf Vorfächer entweder ganz verzichten oder z.B. das Fluorkarbon-Vorfach verwenden, wo wir vorsichtige Räuber wie Forellen, Saiblinge oder Rapfen dort angeln, wo wenig Hecht zu erwarten ist. Und Hechte werden wir weiterhin mit Stahlvorfächern fischen. Ganz grundsätzlich aber gilt: Wo wir auf eine dicke Schnur nicht verzichten können oder wollen, können wir den damit verbundenen Nachteil (die erhöhte Scheuchwirkung) jetzt immer mit einem geeigneten Vorfach ausgleichen - und zwar bei allen Angelmethoden! Sowohl Fluorkarbon- als auch Monofil-Vorfächer bieten nämlich einen erhöhten Sichtschutz (monofile etwas weniger als Fluorkarbon, aber auch Fluorkarbon ist nicht völlig unsichtbar!). Natürlich müssen wir dabei darauf achten, dass wir einen guten Kompromiss zwischen Tragkraft und Durchmesser finden. Ich würde das Vorfach stets etwas dünner als die Hauptschnur nehmen, auch bei Fluorkarbon. Das reduziert zwar die Gesamtbelastbarkeit der Montage, erhöht aber die Bissfrequenz. Am Ende läuft es immer noch darauf hinaus, wie viel Risiko wir einzugehen bereit sind, um eine Trophäe zum Anbiss zu verführen - aber wir haben jetzt mehr Möglichkeiten, dies auszuloten.
  4. Liebe RF4-Spieler, Beim Angeln ist der Erfolg von vielen Faktoren abhängig - Standort, Wetter, Tageszeit, Temperatur, und so weiter. Manches davon können wir nicht beeinflussen, aber wir können uns darauf einstellen. Grundvoraussetzung für jeden gelungenen Angeltag ist dabei die richtige Ausrüstung, und mit richtig meine ich nicht nur, dass man zum Zielfisch passende Ruten, Rollen, Schnüre und Köder verwendet. Genauso wichtig ist es, die jeweilige Ausrüstung und alle ihre Elemente gut aufeinander abzustimmen - mit anderen Worten: sie wirkungsvoll zu kombinieren. Heute möchte ich Euch ein paar Hinweise und Tipps geben, wie ich beim Spinnangeln mit der Stationärrolle gute Kombinationen zusammenstelle. Beginnen wir mit einer Allrounder-Kombi für den Langen Graben, wo Anfänger meistens ihre ersten intensiveren Erfahrungen mit dem Spinnfischen machen werden. Eure Rute sollte nicht zu weich (aber auch nicht zu hart) sein, eine Tragkraft von gut 10 kg besitzen und ein gutes, nicht zu hohes Wurfgewicht-Spektrum abdecken. Wir könnten also beispielsweise eine leichte Spinnrute der "Express Fishing Heavy"-Serie wählen. Bei der Rolle sollte die Bremskraft 7 kg oder mehr betragen, und die Spule sollte eine gute Kapazität aufweisen (also etwa 6000), um immer genug Schnur auf Reserve zu haben - dafür gibt es auch im unteren Preissegment schon sehr schöne Angebote. Eine gute monofile Schnur mit einer Tragkraft von 10 kg nehmen wir dazu. (Die Schnur-Tragkraft kann höher sein als die Bremskraft der Rolle, sollte aber niemals höher als die Tragkraft der Rute sein!) Mit einem Blinker der "Icon Slim m"-Serie vervollständigen wir das Set. Wo mit Hechten zu rechnen ist, sollte dieser Kombination noch ein passendes Stahl-Vorfach hinzugefügt werden - aber empfindlichere Raubfische werden dann etwas seltener beißen. Damit sollte man für den Start hervorragend ausgerüstet sein. Das nächste besonders interessante Gewässer, geradezu geschaffen für das Spinnfischen, ist der Kristallsee. Dieses Wasser zeichnet sich durch seine einzigartige Klarheit aus - und beherbergt als Räuber unter anderem viele Salmoniden-Arten, die nicht nur scheu sind, sondern auch sehr gut sehen. Diese Fische können gleichzeitig groß und kampfstark sein. Wir müssen uns mit unserer Kombi also an all diese Vorgaben gut anpassen. Als Minimum, um Enttäuschungen zu vermeiden, brauchen wir hier eine gute Rolle mit einer Bremskraft von 10 kg. Dazu passend bewährte sich bei mir für sehr lange Zeit eine "Syberia Linear"-Rute - wir wählen sie so, dass sie mindestens 15 kg trägt und ein sinnvolles Kunstköder-Spektrum mit Gewichten zwischen knapp 20 g und über 40 g bewältigt. Auch die Schnur sollte schon etwa 15 kg Tragkraft besitzen; eine graue Monofile wäre dabei ein guter Kompromiss. Wer es sich leisten kann, komplettiert bereits dieses Set mit einem mittelschweren Blinker der Kiruuna-Hunter-Serie. Für fortgeschrittene Spinnangler am Kristallsee wäre z.B. eine starke, lange "Model-One"-Variante der Syberia-Spinnruten, kombiniert mit einer Syberia Gold-Rolle mit möglichst hoher Schnurkapazität, zu empfehlen. Wir verwenden dann dazu noch geflochtene Schnur (ich nehme meist blaue ExtraSilk), möglichst aber nicht dicker als 0,40 mm. Blinker der Kiruuna-Hunter-Serie bewähren sich auch hier besonders gut. Das oben zum Vorfach Gesagte gilt am Kristallsee übrigens ebenso, wenn nicht noch mehr. Wo immer man das Risiko eingehen kann, sollte man es weglassen. Aber es gibt an vielen Stellen im Kristallsee eben auch starke Hechte! Und dann sollte die Tragkraft des Stahlvorfachs etwa genauso hoch sein wie die der Schnur! Zu guter Letzt noch ein paar Hinweise für den Großen Strom und die Sura. Hier leben die größten und stärksten Räuber, die RF4 derzeit zu bieten hat, und wer dort erfolgreich Spinnangeln will, muss logischerweise auch seine Ausrüstung entsprechend stark und hochwertig wählen. Wieder geht es aber auch darum, alle diese - für sich einzeln schon qualitativ hochwertigen - Bestandteile zusätzlich optimal aufeinander abzustimmen. Als Spinnangler sind wir hier grundsätzlich mit einer mittelharten oder - noch besser - harten Heaven Creek Evora-Spinnrute am besten beraten, und auch bei der Stationärrolle sollten wir nicht geizen - eine möglichst starke Trident Everest wäre die beste Wahl. Dazu nehmen wir geflochtene Schnur (z.B. eine ExtraSilk mit einer Tragkraft von 40 kg), und wenn nötig ein Stahlvorfach. Als Köder haben sich beispielsweise Wobbler der Blast Funky Minnow S11-Serie bewährt; diese lassen sich sowohl hervorragend werfen als auch vom Boot aus schleppen, und kommen gut mit der starken Strömung dieser Gewässer klar, weil sie in einer definierten Tiefe geführt werden können, während Blinker - abhängig von Gewicht, Wurfrichtung und Einholgeschwindigkeit - in strömendem Wasser mal tiefer oder flacher laufen. Diese kleinen Empfehlungen sollen Euch als Basis-Beispiele für gut ausbalancierte Spinnfisch-Kombinationen dienen, mit denen Ihr als Spieler unterschiedlicher Erfahrungs-Level gut arbeiten könntet. Es gibt natürlich auch noch viele andere Möglichkeiten, Spinnfisch-Ausrüstung passend zu kombinieren, und Ihr müsst trotzdem stets auch auf die übrigen Randbedingungen achten. Wer am falschen Spot steht, wird sich auch mit der besten Ausrüstung schwer tun. Petri Heil!
  5. Liebe RF4-Spieler, wer hat das nicht schon erlebt: Es geht plötzlich nicht mehr voran! Die Fische, die vorher immer so gut angebissen haben, bleiben plötzlich weg; die Skillprozente, die man bisher regelmäßig für seine fleißige Aktivität erhielt, kommen nicht mehr, und die schöne eigene Entwicklung gerät irgendwie ins Stocken. Gut, jeder der das Spiel ein bisschen kennt, weiß natürlich, das mit zunehmenden Erfolgen die Chancen für den weiteren Fortschritt stetig etwas kleiner werden; das gehört zum Grundprinzip des Spielkonzepts. Man weiß auch, dass Fische gelegentlich ihre Standorte verändern (z.B. nach Server-Updates) und dann für eine Weile anderswo herumschwimmen, wo man sie erst wiederfinden muss. Und es ist bekannt, dass gelegentliche Variationen bei Köderwahl und anderen Tätigkeiten grundsätzlich nie eine schlechte Idee sind. Aber wenn man dann beispielsweise an einem beliebten Spot steht, wo die Kollegen fleißig weiter fangen, während man selber auf einmal vor inaktiven Angelruten steht, oder wenn nach der Herstellung des 30sten Knoblauchteigs plötzlich einfach keine Skillprozente mehr kommen, fragt man sich schon manchmal, was jetzt plötzlich „schiefläuft“. Ich möchte Euch dazu heute folgenden simplen Tipp geben: Macht mal Pause! Ihr braucht natürlich nicht das ganze Spiel pausieren, aber Ihr könntet von Eurer aktuellen Tätigkeit für ein paar Stunden oder Tage einfach Abstand nehmen. Was das Angeln an bestimmten „Erfolgs-Spots“ betrifft, die plötzlich nicht mehr laufen, so bedeutet das, mal woanders hinzugehen (am besten an ein anderes Gewässer, aber auch ein anderer Spot am selben Gewässer wäre schon nicht schlecht). Was Handwerkstätigkeiten wie Herstellung von Angelfutter, Köderbeschaffung etc. betrifft, bedeutet es, entweder die ganze Kategorie für eine Weile zu wechseln oder zumindest innerhalb der einzelnen Tätigkeiten eine andere auszuführen. Der gemeinsame Sinn all dieser Maßnahmen ist es jedenfalls, den gerade besonders intensiv betriebenen Aktionsprozess eine Weile in Ruhe zu lassen. Denn jeder dieser Prozesse kann sich – abgesehen von den übergeordneten Gesetzen, denen er immer gehorcht und die für alle Spieler gleichermaßen gelten – aufgrund Eurer individuellen Tätigkeit „erschöpfen“. Aber das Gute dabei ist: Er kann sich auch wieder erholen – nur muss man ihm dafür etwas Zeit geben! Also: Wenn Ihr den „totgelaufenen“ tollen Karpfen- oder Aal-Spot einfach ein paar Spieltage lang nicht befischt und dann wiederkommt, so wird sich dort wahrscheinlich wieder eine bessere Fischaktivität beobachten lassen. Wenn Ihr beim Herstellen von Kunstködern keine Prozente mehr bekommt, dann lasst diesen Vorgang einfach eine Weile liegen und stellt dafür z.B. Angelfutter her. Auch wenn es natürlich für nichts eine 100%ige Erfolgs-Garantie gibt, sind solche Unterbrechungen jedenfalls eine empfehlenswerte Strategie - und sie verringern auch Euren Frustfaktor. Und es ist ja nicht so, dass RF4 nicht genügend Alternativen und Abwechslungen bieten würde. Die werden mit fortschreitenden Level sogar immer mehr. Also: Nicht stur weiter in eine Sache verbeißen, wenn mal der Erfolg nachlässt. Stattdessen tief durchatmen und sich auf etwas ganz anderes konzentrieren. Zumindest für ein Weilchen .
  6. Boots-Miete

    Liebe Angelfreunde, weil bei der Miete eines Bootes immer wieder Fragen aufkommen, hier ein paar Fakten, die vielleicht wissenswert sind: 1. Boots-Tickets sind spezifisch für den See, an dem man sie kauft. 2. Solange man ein Boots-Ticket nicht benutzt, bleibt es voll erhalten im Inventar. 3. Sobald ein Boots-Ticket einmal angebrochen (benutzt) wird, läuft es ab, auch wenn man am Gewässer nicht immer im Boot sitzt. 4. Wenn ein Ticket abläuft, während man auf dem Wasser ist, wird man sofort zur Siedlung zurückgesetzt, ggf. auch mitten in einem Drill. Warnmeldungen setzen derzeit ca. 1 (Spiel)Stunde vor Ablauf ein. 5. Wenn man mehrere Tickets für einen See kauft, kann man nach dem Ablauf des ersten Tickets das Boot ohne Unterbrechung weiter benutzen, weil automatisch das nächste Ticket angebrochen wird. 6. Wenn man das Spiel verlässt, wird der Ablauf-Timer des Tickets gestoppt. Er setzt sich erst wieder fort, wenn man wieder zu spielen beginnt. 7. Wenn man ein Ticket angebrochen hat und sich dann an einen anderen See begibt, läuft das Ticket immer noch ab. (Könnte sich in Zukunft evtl. ändern)
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