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MonacoSteve

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  1. Liebe Freunde von RF4, ich konnte es kaum glauben, als mir vor kurzem klar wurde, dass unser Angelsimulator Russian Fishing 4 schon seinen zweiten Geburtstag feiert – und dass ich selbst auch schon fast so lange mit dabei bin! Das motiviert mich heute zu einer kleinen persönlichen Rückschau – die aber auch für Euch vielleicht den einen oder anderen interessanten Einblick gewährt, vor allem, wenn Ihr selber noch nicht so lange spielt. Aber auch der eine oder andere „Veteran“ mag sich gern an seinen eigenen Start in dieses Abenteuer zurückerinnert fühlen. Wir wissen natürlich alle, dass RF4 ursprünglich für den russischen Markt geschaffen wurde. Allein die Tatsache, dass es sich inzwischen zu einem internationalen Titel entwickelt hat, sagt daher bereits ganz viel aus über die Qualität, denn selbst in einer hochvernetzten Welt hätte man ansonsten von einem weiteren Angelsimulator – noch dazu angeboten in einer Sprache, deren Buchstaben man in westlichen Ländern nicht mal lesen kann - wohl wenig Notiz genommen. Erstaunlicherweise ist RF4 aber eben trotzdem auch bei uns unglaublich schnell bekannt geworden, nachdem erste Clips auf YouTube erschienen – und über diesen Weg fand auch ich zum Spiel. Als ich im Sommer 2017 meine ersten Schritte in RF4 begann, mussten noch Hürden überwunden werden, die heute kaum mehr einer kennt. Sollte ich wirklich ein Spiel aus Russland in russischer Sprache herunterladen? Und könnte ich dann wirklich so viel vom Gameplay lernen, dass es für mich spielbar ist? Es siegte meine Neugier – ermutigt auch durch andere Pioniere, die ihre eigenen Schritte, Versuche und Irrtümer mit anderen teilten und so halfen, Eingangsschwierigkeiten zu meistern. Und schnell war trotz aller Sprach- und Verständnishürden klar, dass diese Simulation etwas ganz Besonderes, wirklich das „beste Angelspiel“, darstellte. Die unübertroffene grafische Qualität und der absolut überzeugende Simulationscharakter von RF4 waren ausschlaggebend. Und so sind wir drangeblieben, und es hat sich bei uns rasch eine wachsende Gemeinschaft deutscher Spieler etabliert, fest entschlossen, weiter ein russisches Spiel zu spielen. Als den Machern von RF4 klar wurde, dass sich auch anderswo größere Communities von hochinteressierten Spielern bildeten, kam es zu der mutigen und zukunftsweisenden Entscheidung, offizielle RF4-„Ableger“ auch in anderen Ländern zu schaffen. Wir in Deutschland hatten im Herbst 2017 bereits eine so große Fan-Gemeinde, dass über den Manager Denis ein Projekt mit dem Ziel ins Leben kam, einen offiziellen deutschsprachigen Support aufzubauen sowie das gesamte Spiel deutsch zu übersetzen. Ich erinnere mich genau an diese Zeit, in der es viele Herausforderungen zu meistern gab, angefangen von der Frage, wie eine qualitativ hochwertige Übersetzung gelingt bis zur Etablierung von geeigneten Plattformen zu Informationsaustausch und Support für die Spieler. Nicht alles erwies sich auf Anhieb als optimale Lösung, aber dank eines erfahrenen Managerteams sowie einer Handvoll begeisterter Spieler, die bereit waren, sich als Moderatoren und Helfer zu engagieren, gelang es bis zum Winter 2017, eine deutsche Version von RF4 sowie ein zugehöriges eigenes Forum auf den Markt zu bringen. Das war der Anfang dessen, was Ihr heute seht. Wer diese Historie nicht kennt, mag vielleicht gar nicht recht schätzen können, was es bedeutet, so ein Projekt zum Erfolg zu bringen, zumal RF4 ja keineswegs ein fertiger Titel war (und weiterhin nicht ist), sondern im Hintergrund die ganze Zeit stets weiterentwickelt wurde (und wird!), was u.a. bedeutet, dass man auch in den RF4-Ablegern der anderen Länder von Anfang an Strukturen haben muss, die dieser Dynamik folgen können. Denn es kamen stetig neue Gewässer, neue Items, neue Fische hinzu. Als wir zu spielen anfingen, waren Alte Festung und Kristallsee schon fortgeschrittene Angelreviere, Belaja gab es ebensowenig wie Sura und die noch höheren Maps, und für mich persönlich erschien Level 20 bereits als das höchste erstrebenswerte Ziel, um endlich auch den „Großen Strom“ besuchen zu können. Dass ich heute einen inzwischen sogar doppelt so hohen Level erreicht habe, erschien mir auch nach den ersten Jahr RF4 noch eine völlig utopische Perspektive. Ich könnte noch viele kleine Anekdoten aus dieser aufregenden Anfangszeit erzählen, will es aber für jetzt dabei belassen und Euch nur noch etwas mitgeben, was sich vielleicht aus all dem lernen lässt. Das eine ist: Es war und ist nicht selbstverständlich, dass Ihr heute ein so fortgeschrittenes, hochwertiges, ungewöhnlich stabiles und fehlerarmes Spiel mit sämtlicher zugehörigen Infrastruktur angeboten bekommt, welches sich immer noch weiter entwickelt - und noch dazu nichts kostet. Ich weiß genau, wovon ich spreche! Das andere ist: Lasst Euch nicht entmutigen, wenn Ihr mal das Gefühl habt, dass ihr vor unerreichbaren Zielen steht. Auch mir erschienen am Anfang die Preise mancher Artikel total unrealistisch, manche Fischart kaum bezwingbar, und die hohen Level-Grade eigentlich nie zu schaffen. Doch jetzt weiß ich: Es ist alles keine Hexerei, nur eine Frage von Geduld und Ausdauer - und natürlich, wie es schon ganz zu Beginn gewesen ist – auch eine Frage guter Kommunikation. Heute steht Euch ein eingespieltes, professionelles Team zur Verfügung, das Euch nicht nur aktuell unterstützt, sondern auch im Hintergrund für ein möglichst reibungsloses Spielerlebnis sorgt - und das ist mir schon einen besonderen Geburtstags-Applaus wert! In diesem Sinne wünsche ich Euch noch viele weitere Jahre Spaß an dieser tollen Simulation. Petri Heil!
  2. Versuche mal 50:140 und wirf von da in das Spiegelbild vom Fabrikschlot (Clip ca. 17m). Da haben sie in den vergangenen Tagen bei mir zuverlässig gebissen, sowohl auf Wagglermontage (Treibangeln, Tiefe 1,10m) als auch auf kleine orangene oder bronzefarbige Kunstköder (Spinner, Blinker) an UL-Spinnrute. Einziger nenneswerter Beifang hier sind Barsche. Gelegentlich kriegt man auch einen Braschnikow.
  3. Schau doch mal den Post von ChiliGOAT nur ca. 3 Einträge weiter oben an ....
  4. Die findest Du überwiegend in dem 4m-Loch bei 125:125.
  5. Monoschnüre dehnen sich und schonen so Rute und Rolle bei harten Drills, weil sie eine Pufferwirkung haben. Schwere Karpfen verursachen mit Braid-Schnüren also stärkeren Geräteverschleiß. Wenn möglich, verwendet man also tatsächlich eine Mono auf Karpfen. Wenn jemand dennoch Braid verwendet, ist das sicher der begrenzten Schnurkapazität der Rolle geschuldet, denn Mono-Schnüre sind dicker als gleich starke Braid, und man braucht Rollen mit großer Schnurfassung, wenn man genug Monoschnur für die nötige Sicherheitsreserve auf die Spule bringen will.
  6. Also, man kann das ja auch mit Wobblern machen, die an einer "stehenden Schnur" in der Strömung dann sogar in der jeweiligen Tiefe an einer festen Stelle "zappeln". Ich hab bei solchen Arrangements (bisher aber nur mit ausgeworfenen und dann an Land abgestellten Spinnruten) dabei ab und zu tatsächlich Bisse gehabt, allerdings kaum noch, wenn die Situation länger unverändert geblieben ist. Sprich, die Lockwirkung scheint da sehr stark nachzulassen, wenn man die Angel gar nicht mehr aktiv bewegt sondern nur noch die Strömung mit dem Köder arbeiten lässt. Sbirolono-Montagen sollten eigentlich ähnlich reagieren. Vom verankerten Boot aus habe ich so etwas zwar noch nicht probiert, vermute aber, wenn es funzt, dann auch nur relativ kurzzeitig nach einem Auswurf.
  7. Ick könnte noch als Empfehlung hinzufügen, an dieser Stelle nachts mit Grundangel/TW ca. 35-40m stromabwärts Richtung Mündung/Grenzbojen zu werfen. Damit hab ich zumindest vor dem letzten Patch noch sehr interessante Fänge von Aralbarbe bis Sterlet machen können. Falls man nicht tagsüber mit mehr als 1-2 Angeln auf die Kaspis geht, kann man 1-2 Grundangeln so auch tagsüber da liegen lassen und wird immer wieder etwas erwischen.
  8. Ich könnte mir vorstellen, dass es noch komfortabler und unkomplizierter wäre, wenn ich als Spieler einfach eine generelle in-game Funktion "Zurück zum Startpunkt" hätte. Ich kann die Zahl der Fälle, wo ich das Spiel abgebrochen und mich neu einlgeloggt habe, weil ich auf einer Insel feststeckte, nicht mehr zählen ... Ich könnte mir allerdings auch vorstellen, warum es diese Funktion so nicht gibt (schwierig zu implementieren wäre sie wohl kaum) - es mag dem Simulationscharakter von RF4 entgegenstehen, denn die Spieler würden es dann vermutlich auch "ausnützen", um sich von überall mal schnell zum Markt zu beamen. Aber angenommen man dürfte so eine Funktion nur einmalig pro Spielsitzung anwenden, wäre es vielleicht doch interessant. Immerhin können wir uns z.B. am Großen Strom auch (sogar unbeschränkt) von Bootsanleger zu Bootsanleger "beamen", ohne dass eine komplette Fahrt mit einer Fähre simuliert wird, und das habe ich stets als sehr angenehm empfunden ohne dass es meine Spiel-Immersion verringert hätte.
  9. Vielleicht hilft Dir auch das:
  10. Ich selber hab, nachdem ich die Fähigkeit für die Herstellung von Muschelfleich und Krebsschwänzen freigeschaltet hatte, lange gezögert, mir das nötige Messer zu kaufen, weil es wirklich sehr teuer ist. Am Ende habe ich mich doch dafür entschieden, und seither verarbeite ich die entsprechenden Fänge an Muscheln und Krebsen auch konsequent. Ob es sich lohnt, ist - wie vieles bei RF4 - "nur" eine Frage von Geduld und Zeit. Mit anderen Worten: Ja, es wird sich irgendwann mit Sicherheit lohnen, aber wie shnoopx vorgerechnet hat, muss man diese Köder halt eine ordentliche Zeit lang auch herstellen. Da man dies aber nebenher tun kann, kommt irgendwann automatisch der Zeitpunkt, wo sich das Messer "gerechnet" hat
  11. Hier gibt es seit dem Update vom 27.03.2019 noch folgende Neuerung/Änderung zu Punkt 5: - Wenn man für ein Gewässer mehrere Bootstickets (ggf. auch mit unterschiedlichen Laufzeiten) besitzt, kann man nicht nur beim Einsteigen in ein Boot, sondern auch bei Verlängerung der Bootsfahrt das Ticket, welches man als nächstes benutzen will, vorher selbst auswählen.
  12. Liebe Freunde von RF4, heute möchte ich Euch auf eine Angelmethode aufmerksam machen, die man grade als Anfänger, aber auch im fortgeschrittenen„Angelalltag“ gerne schon mal unterschätzt, obwohl sie sich vom ersten Tag an einsetzen lässt und auch nicht auf besondere Montagen angewiesen ist. Genauer gesagt handelt es sich eigentlich um eine Führungsmethode: Das Treibangeln. Treibangeln kann man an jedem Gewässer mit fließendem Wasser; das fängt beim „Langen Graben“ an, den man auch als Neuling sofort befischen kann, und setzt sich bei den Flusssystemen „Belaja“, „Großer Strom“, „Sura“ und „Achtuba“ fort. Treibangeln funktioniert sowohl beim Fischen mit Pose (egal ob eine Stipp- Bolognese- oder Matchrute verwendet wird) als auch beim Spinnfischen, sofern man bei letzterer entsprechend geeignete Montagen und Köder benutzt. Außerdem kann man das Treibangeln vom Land und vom Boot aus anwenden. Bevor ich auf ein paar weitere Details eingehe, möchte ich Euch erklären, wieso ich diese Führungsmethode für so interessant halte: Nach meiner Erfahrung beißen die meisten Fische, die aktiv nach Futter jagen, auf treibende Köder viel schneller und besser als auf ruhende. Das merkt man beim Posenfischen ganz besonders gut. Während an ruhig stehenden Posen oft minutenlang „gezuppelt“ wird, bevor schließlich der Biss kommt, werden wir an einer treibenden Pose – von den gleichen Fischen - eine viel schnellere Biss-Reaktion bekommen. Das lässt sich auch leicht verstehen, denn in der Strömung hat ein Fisch nicht allzu viel Zeit, sich einen durchziehenden Futterbrocken zu schnappen. Das ist in RF4 präzise simuliert. Außerdem überstreicht ein treibender Köder einen viel größeren Bereich von Standorten wo sich ein Fisch aufhalten kann. Und deshalb muss man beim Angeln mit treibender Pose selten lange auf einen Biss warten, und wenn er kommt, ist es meist sofort ein „richtiger“. Man muss auch nicht viel tun, um das Treibangeln erfolgreich zu betreiben. Um von Land aus eine möglichst lange „Köderfahrt“ in der Strömung zu erhalten, wirft man den Köder stromaufwärts und lässt die Montage dann wieder abwärts treiben. Wichtig ist nur, dass die Führungsmeldung „Treibangeln“ dabei die ganze Zeit am Statusbalken sichtbar bleibt. Spannt sich die Schnur am Ende der Drift, holt man ein und wiederholt das Spiel. Neben allen Arten von Posenmontagen (einschließlich Sbirolino-Montagen) kann man auch leichte Kunstköder an der Spinnrute wie z.B. den „Wacky Worm“ so ebenfalls treiben lassen, indem man sie nach Auswurf gegen die Strömung mit der gleichen Geschwindigkeit einholt, mit der auch das Wasser fließt. Das erfordert natürlich meist etwas Ausprobieren am jeweiligen Standort, denn Wasser fließt nicht überall gleich schnell. Hat man den richtigen Speed aber gefunden, erhält man auch hier seinen Lohn durch gute und häufige Bisse. Und was kann schiefgehen? Beachten muss man im Wesentlichen 2 Dinge: (1) Der Köder sollte den Grund nicht berühren – sonst wird die Drift unterbrochen oder gestoppt – also achtet bei der Einstellung der Ködertiefe (oder beim Spinnangeln bei der Einholgeschwindigkeit) darauf, dass er stets im freien Wasser flottiert. (2) Jeder Widerstand an der Schnur stoppt das Treibangeln ebenfalls. Da kommt es gern sogar zu einem Abbruch, wenn man den Köder mit geöffneter Rolle stromab treiben lässt - zwar zieht dann die Pose im Freilauf weiter Schnur von der Rolle ab, aber ich habe festgestellt, dass die minimale Spannung, die dabei auftritt, schon genügt, dass die Statusmeldung „Treibangeln“ verschwindet – und damit auch der Vorteil dieser Methode. Haltet also während des Treibangelns immer genügend Schnur locker verfügbar, und lasst die Montage auch bei einer geöffneten Rolle nicht einfach lange “blind“ stromab treiben. Schließlich kommen wir noch zum Treibangeln vom Boot aus. Bei einem verankerten Boot ist alles genauso wie oben für das Angeln vom Land aus beschrieben, aber es gibt einen noch viel besseren Trick: Man kann auch das Boot selber treiben lassen! In dem Fall wird jeder vom Boot ins Wasser gelassene Köder mit der gleichen Geschwindigkeit mittreiben wie auch das Boot, und das Boot treibt natürlich genauso so schnell wie die Strömung des Fließgewässers. Wir brauchen uns also weder Gedanken um die Geschwindigkeit machen noch um einen Schnurvorrat, der sich verbraucht. Wir werfen Pose oder leichte Kunstköder einfach vom Boot aus ins Wasser und lassen sie dann samt Angel, Boot und uns selbst in der Strömung langsam abwärts driften. Leichte Spinnangeln kann man dazu auch in die Rutenhalter des Bootes legen und auf die Weise mit 2 Angeln zugleich im Schleppmodus treibangeln. Sollte dann – was selten passiert – auf Eurer Drift trotzdem mal eine Beißflaute eintreten, könnt ihr sogar noch als 3. Angel eine Posenrute ausbringen (die man freilich in der Hand behalten muss, weshalb ich da eine kurze Stipprute empfehle, die man bei einem Biss an einer der anderen Angeln dann schnell wieder einholen und wegstecken kann). Egal wie man es macht: Langweile kann beim Treibangeln eigentlich nie aufkommen. Man ist stets beschäftigt, benötigt Aufmerksamkeit und - gerade wenn man mit mehreren Ruten gleichzeitig fischt - durchaus auch oft ein schnelles Reaktionsvermögen. Aber Spaß ist allemal garantiert – und die Erfolge sind oft so beachtlich, dass man sich gerne immer wieder darauf einlässt. In diesem Sinne empfehle ich Euch: Lasst (Euch) gelegentlich mal einfach treiben! Petri Heil!
  13. MonacoSteve

    Offtopic

    Ja die sind ausschlitz-anfällig. Schau nach, welche besseren Du schon kaufen/verwenden kannst und nimm die. Alle Sorten sind eigentlich besser als die Anfänger-Haken. Generell: suche Qualität, wo möglich. Das zahlt sich langfristig immer aus.
  14. MonacoSteve

    Offtopic

    Welche Haken verwendest Du denn? Grundsätzlich sind die teuren natürlich auch immer die sichereren...
  15. Kann ich bestätigen! Ergebnis von rund 25 min Jerken an dieser Stelle. ich bin dazu nicht auf die Insel-Spitze rübergelaufen gelaufen, sondern habe direkt vom Steilufer aus (100:119) geangelt.
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